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Die BR 85 war die stärkste und schwerste Tenderlokomotive der DRG.

Die DRG bestellte 1931 bei Henschel 10 Lokomotiven der Baureihe 85.
Sie war für das Höllental hervorragend geeignet. Denn die Lok konnte mit einer Leistung von 1500 Psi und einem Gewicht von 180t eine Steigung von 55 Promille mit 23 km/h bewältigen.


Triebwerk und Fahrwerk wurde von der Baureihe 44 verwendet, und der Kessel stammte von der Baureihe 62
Das Reibungsgewicht betrug 99,7t, das Gesamtgewicht mit Vorräten 133,6t.

Vorgesehen waren die Maschinen für den schweren Reisezug- und Güterzugdienst.

Im Febr. 1933 waren alle 10 Lokomotiven geliefert und nach einer speziellen Schulung des Personals wurden die 85er sofort eingesetzt. Der gesamte Fahrbetrieb wurde von nun an als Reibungsbetrieb mit der Lok Baureihe 85 betrieben.

 

Nach 46 Jahren Betriebszeit endeten im Oktober 1933 der Fahrbetrieb mit Zahnrad- Lokomotiven. Die Zahnstangen blieben noch eine Zeitlang liegen, denn sie gaben dem Oberbau zusätzliche Stabilität.

 

Im Fahrbetrieb stellt sich heraus, dass die erhofften Leistungen der 85 Baureihe auf der Bergstrecke nur unter besten Bedingungen erreicht wurden. Da dies nicht immer der Fall war, wurden die Anhängerlasten auf der Bergfahrt auf 160t reduziert. Dadurch konnte die Steigung von 55 Promille mit 23 kmh bewältigt werden.

 


Auf der Strecke Freiburg - Himmelreich
und Hinterzarten – Neustadt fuhr man mit 80 kmh.

Nachdem die Höllentalbahn elektrifiziert wurde wurde die Baureihe 85 trotzdem weiterhin verwendet.
Erst durch den Einsatz der Elektro Lokomotiven der Reihen E 40 und E 44 kam das aus dieser Tenderlok.

br85
 


Ravenna Viadukt mit Br 85

 

Lok Baureihe 85 fotografiert 1934 in Freiburg
BR 85
Br 85 rückwärts Richtung Freiburg
BR85
BR85 Bahnhof Hirschsprung