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Güterverkehr auf der Höllentalbahn und Dreiseenbahn

Der Güterverkehr auf der Steilstrecke Höllentalbahn wurde 1945 eingestellt. Heute wird der Güterzugdienst über die Hintere Höllentalbahn von Donaueschingen Richtung Titisee-Neustadt geleistet, und wird vom BW Villingen durchgeführt.

Die Außenstelle des BW Villingen in Neustadt/Schw. bewältigte mit der Lok BR 50 den Güterzugverkehr zwischen Villingen und Neustadt, sowie Neustadt und Seebrugg, und erreichte gelegentlich eine beachtliche Laufleistung von 158 km am Tag. Durch den Wechsel der Laufpläne fuhren die Loks mit Villinger oder Neustädter Personal. Ab 1962 wurden auf der Strecke nach Seebrugg in der Regel keine Dampfloks mehr eingesetzt, da genügend E44 mit Wiederstandsbremse zur Verfügung standen. Spätestens 1965 als die letzten Dampfloks der Baureihe 50 an das BW Radolfszell abgegeben wurden, fuhr die letzte Dampflok Br 50 von Villingen nach Neustadt.

     

Dampfspeicher Lok im Bahnhof Neustadt 1979 Bild:Beitelsmann
Gleisanschluss der Papierfabrik mit Dampfspeicher Lokomotive

Bhf Falkau Güterzug auf der Fahrt nach Seebrugg
   

Gleisanschluss der Firma Technocell (Papierfabrik) Übergabe der Waggons April 2007 Foto T.Glunk
   

Einfahrt Bhf Löffingen.Der einzige regelmäßig verkehrende Güterzug auf der Fahrt in Richtung Villingen.Foto: T.Glunk
   
Der Güterverkehr auf der Dreiseenbahn kam fast ganz zum Erliegen. Die Staatsbrauerei Rothaus und die Firma Schmidt in St. Blasien waren die Großabnehmer des Gütertransportes.Im Bahnhof Seebrugg sind diese beiden Güterwagen der Rothaus Brauerei abgestellt. Die Brauerei benutzt zum Transport ihrer Güter nur noch die Strasse.
Auch für den Transport der Schneeräum Fahrzeuge Schmidt war der Schienentransport ideal. Leider ist das Photo schon Geschichte.

 

 

Die Papierfabrik in Neustadt und das Holzsägewerk Himmelsbach in Hölzlebruck waren die einzigen Firmen, die einen Gleisanschluss hatten. Beide Anschlüsse wurden um 1970 stillgelegt und zurückgebaut.

Station Hölzlebruck mit Güterzug für das Sägewerk Himmelsbach. Als der Hölzlebrucker Gleisanschluss stillgelegt wurde, wurde auch das Stationsgebäude abgerissen.
 
Die große Fürstenbergische Papierfabrik in Neustadt hatte den bedeutendsten Gleisanschluss an der Höllentalbahn. Zum Einsatz kamen zwei feuerlose Dampfspeicher Lokomotiven. Für die umfangreichen Rangierarbeiten wurde 1910 eine Dampfspeicherlok angeschafft. 1922 folgte dann die zweite Dampfspeicherlok. Sie besaß ein innenliegendes Triebwerk. 1980 wurde die 2. Dampfspeicherlok(Bild) stillgelegt. Es wurde eine Diesellok angeschafft. 1984 wurde der Gleisanschluss stillgelegt.
Am 22. Oktober 2004 wurde dann der Gleisanschluss der Firma Technocell Dekor GmbH & Co KG in Titisee-Neustadt wiedereröffnet. Für den Transport der Güter im Werk wird ein Zweiwege Fahrzeug Unimog U400 eingesetzt.
 
     
 
Heute findet kein regulärer Gütertransport auf der Dreiseenbahn statt. Der Endbahnhof Seebrugg gibt ein trauriges Bild ab. Die Gleise sind gesperrt und können nicht mehr benutzt werden. Auf der gesamten Strecke der Dreiseenbahn gibt es nur noch im Bahnhof Bärental ein Abstellgleis. Dieses wurde zum letzten mal im Dez 2006 z.B.von der Firma "Schmidt Winterdienst" für Schwertransporte benutzte wird.